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 News: Grenzgänger

LesungenDie Grenzen sind wir, sie leugnen heißt uns selbst leugnen.

„Das Fenster“ - Lesungsreihe im Forum Raiffeisen Bruneck

Mittwoch, 11. April, 20 Uhr
Waltraud Mittich stellt ihren neuen Roman vor

Dienstag, 17. April, 20 Uhr
Eine Lesung mit Franzobel

Dienstag, 24. April, 20 Uhr
Lorenzo Toresini liest aus seinem Roman „I Confinandanti“ (2008) – „Grenzgänger“ (2011)
in Zusammenarbeit mit Il Telaio, Bruneck

Eine besondere Familie mit einem österreichischen und einem venezianischen Zweig, zwei parallele Reisen der einander unbekannten Hauptpersonen: Sie begegnen sich ohne zu ahnen, wie sehr die Schicksale ihrer Nachkommen sich vermengen werden. Menschen, die der bleiernen Vergangenheit zu entfliehen suchen, kämpfen, empfinden, lieben und hassen, Grenzen sprengen.

Sich verändern, aus Heimweh danach, wie man vorher war. Den Unterschied zwischen sich und anderen als Herausforderung begreifen. Für andere da sein und von ihnen begehrt werden. Alltägliche und außergewöhnliche Geschichten in völliger Unwiederholbarkeit erleben, zu Vergangenheit und Zukunft hin offen. Schließlich sind wir alle Grenzgänger in der schwer erschließbaren Metapher des Lebens.


Waltraud Mittich
DU BIST IMMER AUCH DAS GEREDE ÜBER DICH
Annäherung an einen Widerständler

„Das Vorhaben war, eine Saga redend und flüsternd als Gerede herbeizuschreiben. Deshalb ist das Gerede als Wort zu rehabilitieren, ihm der Firnis bloßer Rederei abzukratzen, das Gerede als Geschwätz sei vom reinen Gerede zu trennen und das Wortgerüst bloßzulegen. Jemanden oder etwas wieder ins Gerede bringen, bedeute also, die Sache nicht zu vergessen oder den Menschen oder die Erinnerungen wach zu halten. Mit Geflüster und Geraune, das sei erlaubt.“

Erzählt wird auf diese Weise die Lebensgeschichte des Widerständlers Hans Egarter: kaisertreu, habsburgertreu, gottesfürchtig, Chef des Andreas-Hofer-Bundes, „Dolomiten“-Redakteur, Partisan, Geheimdienstler, harter Abrechner mit den Nazi-Kollaborateuren, SVP-Gründungsmitglied und dabei immer Einzelgänger, über den so einiges gemunkelt wurde. Die Erzählerin bewegt sich zwischen Fiktion und Dokumentation, tastet sich heran an diesen Mann und an seine totgeschwiegene Bedeutung für Südtirol, das ihn vergessen wollte und vergessen hat.



Lorenzo Toresini

nasce a Venezia nel 1946, studia medicina a Padova, si specializza in Psichiatria a Parma prima ed in Igiene a Ferrara poi. Contemporaneamente inizia la sua formazione e la sua attività professionale come medico psichiatria a Trieste nel 1971 e nel 1999 si trasferisce a Merano. Presidente della Societa’ Italo Tedesca per la Salute Mentale.
Autore di circa 70 pubblicazioni, di cui quattro libri: Il lavoro rende liberi? (1990), La testa tagliata (1998), Psichiatria e Nazismo (1999), il tunnel di Sarajevo (2000), ha partecipato a numerosi convegni nell’ambito internazionale soprattutto di lingua tedesca (Austria e Germania), nonché a numerosi convegni nazionali sul tema della liberazione nell’ambito della Salute Mentale.
Attualmente dirige il “Centro Studi provinciale per la Salute Mentale e le scienze umana della Provincia Autonoma di Bolzano”.


Geboren 1946 in Venedig, Medizinstudium in Padua, Fachausbildung zum Psychiater in Parma und zum Hygieniker in Ferrara, als Psychiater seit 1971 in Triest und seit 1999 in Meran tätig, Präsident der Deutsch-Italienischen Gesellschaft für Psychische Gesundheit. Er ist Autor von ca 70 Publikationen, darunter 4 Büchern: Macht Arbeit frei? (1990), Der abgeschnittene Kopf (1998), Psychiatrie und Nazismus (1999), Der Tunnel von Sarajevo (2000), hat vor allem im deutschen Sprachraum an vielen internationalen Kongressen und an italienischen Tagungen zum Thema der Befreiung der psychisch Kranken teilgenommen.
Zur Zeit leitet er das „Studienzentrum für psychische Gesundheit und für Humanwissenschaften des Landes Südtirol“.



 
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