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 News: Mitteilung Kulturrunde – Frühjahr 2014

Kulturrunde
(...)
In diesem Moment erkannte Tsukuru Tazaki es. Er begriff endlich in den Tiefen seiner Seele, dass es nicht nur die Harmonie war, die die Herzen der Menschen verband. Viel tiefer war die Verbindung von Wunde zu Wunde. Von Schmerz zu Schmerz. Von Schwäche zu Schwäche. Es gab keine Stille ohne den Schrei des Leides, keine Vergebung, ohne dass Blut floss, und keine Überwindung ohne schmerzhaften Verlust. Sie bildeten das Fundament der wahren Harmonie. (...)



Buchtipps (jd):

 

Ø Giconda Belli: Wenn du mich lieben willst (Gedichte)

Ø Haruki Murakami: Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki

Ø Paul Auster: Winterjournal

Ø Waltraud Mittich: Abschied von der Serenissima

Ø Herbert Rosendorfer: Martha. Von einem schadhaften Leben

Ø Reza Aslan: Zelot. Wer war Jesus wirklich?

Ø Gil Yaron: Jerusalem. Ein historisch politischer Stadtführer

Ø Harald Welzer: Selbst denken. Eine Anleitung zum Widerstand

 

Zitate aus dem Referat von Dr. Moling Markus

 

Kierkegaard: „Wie der stille See tief im verborgenen, von keinem Auge geschauten Quellbereich seinen Grund hat, so hat die Liebe des Menschen einen noch tieferen Grund: sie gründet in Gottes Liebe. Wäre in der Tiefe kein Quell und wäre Gott nicht die Liebe, so gäbe es weder den kleinen See noch auch die Liebe des Menschen.“

 

Nietzsche: „Die fröhliche Wissenschaft III nr. 125 „Der tolle Mensch sprang mitten unter sie und durchbohrte sie mit seinen Blicken. Wohin ist Gott? Rief er, ich will es euch sagen! Wir haben ihn getötet – ihr und ich! Wir alle sind seine Mörder! Aber wie haben wir dies gemacht? Wie vermochten wir das Meer auszutrinken? Wer gab uns den Schwamm, um den ganzen Horizont wegzuwischen? Was taten wir, als wir diese Erde von ihrer Sonne losketteten? Wohin bewegt sie sich nun? Wohin bewegen wir uns? Fort von allen Sonnen? Stürzen wir nicht fortwährend? Irren wir nicht wie durch e in unendliches Nichts? Haucht uns nicht der leere Raum an? Ist es nicht kälter geworden? Kommt nicht immerfort die Nacht und mehr Nacht?“ § 343: In der Tat, wir Philosophen und „freien Geister“ fühlen uns bei der Nachricht, dass der „alte Gott tot“ ist, wie von einer neuen Morgenröte angestrahlt. Unser Herz strömt dabei über von Dankbarkeit, Erstaunen, Ahnung, Erwartung – endlich erscheint uns der Horizont wieder frei, gesetzt selbst, dass er nicht hell ist, endlich dürfen unsere Schiffe wieder auslaufen, auf jede Gefahr hin auslaufen, jedes Wagnis des Erkennenden ist wieder erlaubt, das Meer, unser Meer liegt wieder offen da, vielleicht gab es noch niemals ein so offenes Meer.“

 

Xenophanes: „Wenn Kühe, Pferde oder Löwen Hände hätten und damit malen und Werke wie die Menschen schaffen könnten, dann würden die Pferde pferde-, die Kühe kuhähnliche Götterbilder malen und solche Gestalten schaffen, wie sie selber haben.

Aber die Sterblichen wähnen, die Götter würden geboren, und sie hätten Gestalt und Tracht und Sprache, wie sie.

Äthiopier stellen ihre Götter stumpfnasig, schwarz, glänzenden Auges, rothaarig die Thraker sie dar.

Ein Gott ist unter den Göttern und unter den Menschen der größte, nicht an Gestalt den Sterblichen gleich und nicht in der Einsicht. Gott ist ganz Auge, ganz Denken und alles vernimmt er. Mühelos lenkt er das All, allein mit der Kraft des Gedankens.“

 

Aristoteles (Metaphysik): „Nun gibt es aber etwas, was ohne bewegt zu werden selbst bewegt und in Wirklichkeit existiert. Sein Leben ist das Beste, und wie es bei uns nur kurze Zeit stattfindet, so ist es bei ihm immerwährend. Denn seine Wirklichkeit ist zugleich Lust. Und deshalb ist Wachen, Wahrnehmen, Vernunfttätigkeit das Angenehmste.“

 

Augustinus: „Initmus cordi est. Gott ist im Innersten des Herzens.

Ich bin mir nahe: Denn wenn ich in Gott beharre, verharre ich auch in mir.

Ein Geheimnis ist sich der Mensch.“

 

Karl Rahner mit Bezug auf Thomas von Aquin:

„Gott ist für jeden endlich geschaffenen Intellekt unbegreiflich und zwar immer und unter jeder Voraussetzung.“

 




 
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